 |
Auf offener See könnte das Verhältnis von großen und kleinen Exemplaren innerhalb einer Population durch den Fischfang schnell aus dem Gleichgewicht gebracht werden, befürchten die Forscher. Die Entwicklung hin zu kleinen Exemplaren bedeutet nicht nur für die Fischer geringe Fänge: Kleine Exemplare wachsen langsamer, bringen weniger Nachwuchs hervor und fallen häufiger Raubfischen zum Opfer. Dies gefährdet ihren langfristigen Bestand. Die Forscher plädieren deshalb dafür, dass Fischer nur noch die mittelgroßen Exemplare fangen sollten. Die Freiheit der jeweils größten und kleinsten Vertreter einer Art, so die Überlegung, könnten den Fortbestand der Population am besten sichern.
|
 |