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Die auch als weiße Nashörner bekannten Tiere standen vor rund hundert Jahren mit nur noch 50 Exemplaren kurz vor dem Aussterben. Jetzt ziehen wieder über 12.000 Exemplare durch das südafrikanische Reservat. Vor allem der Nashorn-Nachwuchs erkundet seine Umgebung nur sehr vorsichtig, berichten Shrader und Owen-Smith im Magazin "Behavioural Ecology and Sociobiology". Wenn ein Jungtier im Alter von zwei bis drei Jahren seine Mutter verlässt, schließt er sich mit einem Artgenossen zusammen - eine Freundschaft, die Tage aber auch Jahre anhalten kann. Möglicherweise schütze die Gemeinschaft vor der Vertreibung durch ältere Rivalen und vor Angriffen durch Raubtiere, vermuten die Forscher. Junge Nashorn-Männchen streifen bis zu zwölf Jahre umher, bevor sie sich in einem eigenen Revier niederlassen
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