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An der Nordsee sei die Fläche an Salzwiesen, einem in Europa seltenen Lebensraum, um zehn Prozent in den letzten acht Jahren gewachsen. Auch die Seegraswiesen seien, nach einem dramatischen Rückgang, wieder im Wachsen begriffen, ebenso der Seehundbestand. Bei den Rastvogelarten zeigten die Zählungen ebenfalls eine steigende Tendenz, teilte die Behörde am Montag als Ergebnis des Berichtes «Wattenmeermonitoring 2000» mit. Die positive Gesamtbewertung dürfe allerdings nicht über einige Schwachstellen hinwegtäuschen. So sei der Nährstoffgewalt nach wie vor zu hoch. Stickstoffverbindungen aus der Landwirtschaft, privaten Haushalten und Verkehr gelangten durch die Flüsse und mit der Luft ins Wattenmeer und führten dort zu Schädigungen.
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