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Auf der Welt könnte es eine größere Vielfalt von Pflanzenfressern geben, wenn der Mensch der Natur mehr Raum ließe. Darauf deutet ein Modell über die Verbreitung der Arten hin, das jetzt vorgestellt wurde. Zwei niederländische und ein amerikanischer Forscher haben ein Modell entwickelt, demzufolge im wesentlichen durch Niederschläge und Bodenfruchtbarkeit festgelegt wird, wie vielfältig die Fauna einer Region ausfallen könnte. Vom Regen und der Bodenfruchtbarkeit schließen die Forscher auf Quantität und Qualität der Nahrung. Große Pflanzenfresser brauchen viel Nahrung, die auch geringerer Qualität sein darf. Kleine Pflanzenfresser dagegen bevorzugen kleine Mengen hoher Qualität. Daher sei ein Naturschutzgebiet mit viel Regenfall geeignet für große Pflanzenfresser wie Elefanten und Büffel. Ein Gebiet mit fruchtbarem Boden und wenig Regenfall eigne sich dagegen für kleinere Tiere, schreiben die Forscher im Magazin "Nature".
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