China: Genbank für Panda-Erbgut

Bei der Rettung des Panda-Bären will sich die Regierung Chinas nicht mehr allein auf den Naturschutz verlassen.
Wie chinesische Zeitungen berichten, wird im Panda-Forschungszentrum in Chengdu in der südwestlichen Provinz Sichuan eine Genbank aufgebaut. Mit Unterstützung us-amerikanischer Genetiker wollen die chinesischen Forscher Sperma des Großen Panda einfrieren.
Die Genbank hütet bereits das Erbgut einiger gefährdeter Tierarten. Dazu gehören der seltene süd-chinesische Tiger und Kurznasen-Affen.


Die Bestände wollen die Forscher jetzt mit dem Erbgut weiterer Tierarten ausbauen. Tiefgefroren werden künftig Sperma und Eizellen, sowie Gewebeproben, Haut, Haare und Blut der Tiere.

Als Lieferanten sollen unter anderem die über 40 Zucht- Pandas herangezogen werden, die derzeit im Forschungszentrum in Chengdu leben.
Seit den 80er Jahren wird in Chengdu mit mäßigem Erfolg versucht, die Panda-Population zu steigern. Bisher erwiesen sich die Tiere meist als Sexmuffel und wenig fruchtbar.


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