Textversion

Umweltnews

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Erkältung SPECIAL

Twitter + Facebook

Begehbarer Darm 2o1o

"Fit für den Citylauf" 2o1o

Kontakt

AGB´s

Impressum

Manche Algen produzieren Wasserstoff, mit dem sich Motoren antreiben lassen. Damit sich die Zucht der Wasser- pflanzen rechnet, muss allerdings ihre Wasserstoffproduk- tion gesteigert werden. Genau das ist Forschern jetzt gelungen.
Wissenschaftler der Universität Bonn isolierten aus Grünalgen das verantwortliche Gen und manipulierten einen Algenstamm, der jetzt zwei- bis dreimal so viel Wasserstoff erzeugen kann.
Für die Algen bedeutet es eigentlich einen Energieverlust, Wasserstoff an die Umwelt abzugeben. Die Forscher zwingen die Pflanzen dazu, indem sie sie auf Schwefeldiät setzen.

Schwefel ist Bestandteil vieler lebenswichtiger Zelleiweiße. Unter Schwefel-Mangel schaltet die Alge ihren Stoffwechsel auf Sparflamme. Ein Teil der Fotosynthese läuft aber weiter auf Hochtouren und erzeugt große Mengen energiereicher Verbindungen, die die Zellen gar nicht verwerten können. Sie "entsorgen" schließlich die überschüssige Energie in Form von Wasserstoff.
Diesen Wasserstoff könne man in Brennstoffzellen nutzen.
In den Brennstoffzellen reagiert Wasserstoff mit dem Sauerstoff der Luft zu Wasser und erzeugt dabei Strom - etwa für den Antrieb von Elektromotoren.