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Macht Einsamkeit krank?

Viele Studien belegen, wie wichtig der soziale Rückhalt für die seelische Gesundheit ist. Die Befunde der so genannten „Alameda County“-Studie beispielsweise zeigen, dass Einsamkeit die Mortalitätsrate erhöht. Dennoch bedeutet das nicht, dass Menschen, die viel alleine sind, per se unglücklicher wären.
Manche Menschen sind gerne allein. Besonders introvertierte Personen schätzen es, Zeit ohne die Anwesenheit anderer zu verbringen. Wer viele Freunde hat ist im Umkehrschluss nicht glücklicher als jemand, der vielleicht nur zwei, drei enge Beziehungen pflegt. Entscheidend bei der Frage, wann Einsamkeit krank macht ist, ob man die Einsamkeit selbst sucht oder sich ihr ausgesetzt fühlt. Wer einsam ist, sehnt sich meist auch nach mehr Gesellschaft.

Und dieser Zustand des Vermissens der Gegenwart eines Gesprächspartners stimmt in der Tat unglücklich und kann langfristig gesehen krank machen.

L-Carnitin: unnötige Nahrungsergänzung

L-Carnitin soll beim Abnehmen helfen, indem es die Fettverbrennung anregt. Kein Wunder, dass es attraktiv erscheint, mit der Einnahme von L-Carnitin-Tabletten ein wenig nachzuhelfen auf dem Weg zum Wunschgewicht. Ernährungsexperten raten aber davon ab, für L-Carnitin-Präparate Geld auszugeben. Zwar ist es in der Tat an der Energiegewinnung durch Fettsäuren beteiligt; L-Carnitin wird aber für gewöhnlich in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen
Eine zusätzliche Aufnahme von Tabletten erhöht den Carnitingehalt nicht wesentlich und hat damit keinen Einfluss auf die Figur.
Überschüssiges L-Carnitin wird, genauso wie überschüssiges Vitamin C, vom Körper einfach über den Urin ausgeschieden.

Wie schädlich ist eigentlich Shisha-Rauchen?

Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer: „Entgegen der weit verbreiteten Annahme ist das Rauchen einer Shisha keineswegs unbedenklich. Im Gegenteil, Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin warnen vor dem fast doppelt so hohen Lungenkrebsrisiko, das im Vergleich zum Zigaretten-Rauchen auftritt.
Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung weist darauf hin, dass sich die Lungenfunktion bei langjährigem Konsum verschlechtern kann. Denn auch, wenn das oft süßliche Aroma den Eindruck erweckt, dass Shisha-Rauchen weniger gesundheitsgefährdend ist, enthalten Wasserpfeifen dieselben schädlichen Inhaltsstoffe wie Zigaretten. Zusätzlich wird beim Shisha-Rauchen oft über einen längeren Zeitraum und auch tiefer inhaliert, wodurch die Organe noch mehr geschädigt werden.

Das Suchtpotenzial von Shisha-Rauchen ist übrigens vergleichbar mit dem des Zigaretten-Rauchens. Grund dafür ist das bei beiden enthaltene Nikotin.“