Regelmäßiges Qigong verbessert Lungenfunktion

Die Verbreitung des autogenen Trainings ist ein Indiz dafür, wie empfänglich die gestreßte Leistungsgesellschaft für Entspannungsübungen ist. Ein ähnlicher Boom bahnt sich jetzt für eine Lehre zur Sammlung der Lebenskraft an: Qigong. Der Nutzen dieser Entspannungsmethode konnte bereits in Studien belegt werden.
Qigong ist ein Sammelbegriff für Entspannungs- und Bewegungsmethoden, die sich mit der Lebenskraft, dem chinesischen Qi, befassen. In diese Übungen werden Atemregulation, harmonische Bewegungen sowie die Konzentration auf das Innere des Körpers, die Körpermitte, miteinbezogen. Ein wesentlicher Anspruch von Qigong ist die Harmonisierung von Körper, Geist und Atem.

Erste Studien belegen deutliche Erfolgsraten bei psychosomatisch mitgeprägten Erkrankungen wie Asthma oder Bluthochdruck. So wurde in einer chinesischen Verlaufsbeobachtung an 244 Hypertonikern über 20 Jahre eine Schlaganfallrate von 18 Prozent bei Patienten, die regelmäßig Qigong ausübten, gefunden.
Die Kontrollgruppe aus 312 Patienten, die sich keinen Entspannungsübungen unterzog, habe dagegen eine 41prozentige Apoplexrate aufgewiesen. Beiden Risikogruppen seien medikamentös ähnlich eingestellt gewesen.

Auch Asthmapatienten profitieren von der fernöstlichen Entspannungsmethode. Eine Untersuchung der Universität Witten-Herdecke mit 30 Asthmatikern belegte , daß die Patienten nach achtwöchigem Qigong-Kurs und einer anschließenden achtwöchigen Eigenübungsphase ihren Ausgangs-Peak-Flow im Schnitt um 10 Prozent verbesserten. Gleichzeitig konnten sie ihren Bedarf an Medikamenten reduzieren.

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Qi - Gong
Qi - Gong - Heilung in Konzentration