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Menschen über 65 Jahren profitieren offenbar besonders von einem regelmäßigen Training in der chinesischen Bewegungskunst Tai Chi.
Das haben jetzt Forscher um den Arzt Fuzhong Li am Research Institute im amerikanischen Oregon nachgewiesen.
In ihrer Studie, die in der August-Ausgabe der Zeitschrift "American Journal of Preventive Medicine" veröffentlicht wurde, verglichen Li und seine Kollegen Senioren, die an einen zweimal wöchentlich stattfindenden Tai-Chi-Kurs teilnahmen, mit einer Kontrollgruppe, die dies nicht tat.
Das Ergebnis war eindrucksvoll: Vor allem Senioren, die körperlich zu Beginn der Studie schon stark beeinträchtigt waren, zeigten sich nach drei Monaten Tai Chi im Alltag wesentlich selbständiger als ihre Altersgenossen, die nicht diese chinesische Bewegungskunst betrieben.
Auch die Symptome der häufigen Altersdepression waren in der Tai-Chi-Gruppe nach wenigen Monaten Training signifikant rückläufig, in der Kontrollgruppe blieben sie dagegen konstant.