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Johanniskrautextrakt-Präparate zur Therapie bei leichten bis mittelschweren Depressionen sind nicht ohne weiteres austauschbar. Um die pharmazeutische Qualität zu prüfen, wurde in-vitro die Freisetzung von Hyperforin bestimmt. Und die fiel bei fünf jetzt untersuchten Arzneien recht unterschiedlich aus.

Das lipophile Hyperforin ist maßgeblich an der antidepressiven Wirkung des Johanniskrauts beteiligt. Am Beispiel der Präparate Jarsin® 300 (P1), Neuroplant® 300 (P2), Texx® 300 (P3), Felis® 425 (P4) und Laif® 600 (P5) haben Dr. Mario Wurglics und seine Mitarbeiter vom Institut für Pharmazeutische Chemie in Frankfurt am Main die Freisetzung des Wirkstoffes untersucht

Die Ergebnisse: