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Schon die Assyrer und Babylonier benutzten vermutlich etwa 700 v. Chr. Weidenrinde (Salicis cortex) als schmerzlinderndes und fiebersenkendes Medikament. Deutsche und israelische Schmerzforscher haben jetzt die Wirkung des pflanzlichen Arzneimittels belegt.


Wahrscheinlich ist die Wirkung des Weidenrindenextraktes nicht allein auf das Salicin zurückzuführen, vermuten Wissenschaftler. Denn die Tagesdosis von 240 mg Salicin sei bioäquivalent mit nur 50 mg Acetylsalicylsäure.
Lipoxygenase-hemmende und antioxidative Effekte könnten zu der analgetischen Wirkung beitragen.