Gesundheitliche Schäden durch unerkannte Stoffwechselerkrankungen soll seit April ein neuer Test für Neugeborene erkennen helfen. Mit einer Blutprobe werden insgesamt 12 Krankheiten untersucht. Beispiele: Schilddrüse, Phenylketonurie (ein Defekt im Stoffwechsel) und auch die Ahornsirupkrankheit, ein Defekt beim Abbau von Aminosäuren.
Diese Defekte können unbehandelt zu Organschäden, geistigen und körperlichen Behinderungen führen. Und sie sind mit bloßem Auge nicht sofort zu erkennen.
Die Untersuchung findet am zweiten oder dritten Lebenstag des Kindes statt. Ein paar Tropfen Blut aus Vene oder Ferse reichen dem Labor für einen Befund. Die Kosten tragen die Krankenkassen.