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Die wohl bekannteste Kinderkrankheit wird durch Viren hervorgerufen

Krankheitsverlauf

Masern beginnen mit hohem Fieber, Reizhusten, Schnupfen und einer Bindehautentzündung (gerötete Augen mit starkem Tränenfluss). Nach etwa drei Tagen klingt das Fieber vorübergehend ab, gleichzeitig entwickelt sich ein Hautausschlag, beginnend am Kopf hinter den Ohren, dann am Rumpf und zuletzt an den Beinen. Das Fieber steigt dann wieder an. Kinder mit Masern fühlen sich meist sehr krank, sie wollen nicht spielen, sondern im abgedunkelten Zimmer liegen. Nach einigen Tagen klingen Fieber und Ausschlag ab.

Gefürchtete Komplikationen der Masern sind eine Lungenentzündung, Mittelohrentzündung und besonders eine Gehirnhautentzündung.
Eins von tausend Masernkindern stirbt an den Folgen einer Hirnhautentzündung.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind an Masern erkrankt ist, verständigen Sie immer den Kinderarzt. Er wird Ihr Kind bis zur völligen Genesung regelmäßig besuchen. Bei einer Lungen- oder Mittelohrentzündung bekommt Ihr Kind ein Antibiotikum. Bei Verdacht auf Hirnhautentzündung weist der Arzt es ins Krankenhaus ein.

Behandlung

Die Infektion selbst kann durch Medikamente nicht behandelt werden. Sie können aber durch Zäpfchen (z.B. Paracetamol) das Fieber senken und die Schmerzen lindern. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind ausreichend trinkt, Ruhe und ein abgedunkeltes Zimmer bekommt. Bei einer Bindehautentzündung empfinden die meisten Kinder Augentropfen als angenehm.