Die anfänglichen Symptome sind unspezifisch: Müdigkeit, Abgeschlagenheit, leichtes Fieber, Kopf-, Hals- oder Ohrenschmerzen. Danach tritt die typische ein- oder beidseitige Schwellung der Ohrspeicheldrüse auf. Die Kinder haben häufig leichte Schmerzen beim Kauen oder Schlucken. Die Krankheit dauert etwa eine Woche, der Betroffene ist danach lebenslang immun, das heißt, er erkrankt kein zweites Mal an Mumps.
Bei Jungen, die während oder nach der Pubertät Mumps bekommen, entzünden sich zuweilen die Hoden. Sind beide Keimdrüsen betroffen, besteht die Gefahr der Unfruchtbarkeit.
Bei Mädchen können sich die Eierstöcke entzünden, allerdings ohne Folgen für die Fruchtbarkeit.
Im Kleinkindalter drohen zuweilen Hirnhautentzündungen als Folge von Mumps. Sie können die Ursache für Innenohrschwerhörigkeit sein.
Behandlung
Die Dauer der Erkrankung und das Auftreten von Komplikationen lassen sich medikamentös nicht beeinflussen. Wärme lindert die Schmerzen der geschwollenen Ohrspeicheldrüse: hier helfen eine Wärmflasche, Rotlicht oder Umschläge