 |
Die anfänglichen Symptome sind nicht eindeutig: leichtes Fieber, Husten, Halsschmerzen und Bindehautentzündung der Augen. Die Lymphknoten, besonders in der Nackenregion, können anschwellen. Etwa nach einem Tag stellt sich häufig ein Hautausschlag ein: Viele kleine bis mittelgroße Flecken beginnen im Gesicht zu »blühen« und breiten sich dann über den ganzen Körper aus. Nach wenigen Tagen geht der Ausschlag zurück. Komplikationen sind sehr selten. Gefährlich werden Röteln für ungeborene Babys, wenn die Mutter im ersten Drittel der Schwangerschaft erkrankt.
Wer als Kind die Röteln hatte, ist zumindest für die nächsten Jahrzehnte immun und erkrankt kein zweites Mal daran.
|
 |
 |
Um das Ansteckungsrisiko für Schwangere zu mindern, sollten möglichst viele Menschen eine Röteln-Impfung erhalten. Sie erfolgt zusammen mit der Masern- und Mumps-Impfung zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat. Nach dem sechsten Lebensjahr sollte bei allen Kindern eine Wiederholungsimpfung erfolgen, bei Mädchen zusätzlich eine Rötelnimpfung mit dem Beginn der Pubertät, also zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr.
|
 |