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Wenn das Thermometer Werte bis unter minus 20 Grad zeigt, ist jedes Mittel Recht, um sich gegen die Kälte zu schützen. Hier einige Tipps gegen den ärgsten Frost - innen und außen. Nach der "Traditionellen Chinesischen Medizin" kann man sich durch speziell zubereitete Speisen vor Kälte schützen. "Energetischer Gehalt" nach TCM Wenn wir die richtigen Speisen und Getränke auswählen, kühlt unser Körper weniger schnell ab und speichert mehr Wärme, behauptet der TCM Arzt Masom Gharabaghi. Wer zum Beispiel jetzt zum Frühstück einen Orangensaft trinke oder einen Tee mit viel Zitrone, dem werde die Kälte noch mehr zusetzen. In der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) unterscheide man Lebensmittel nach ihrem energetischen Gehalt, so Gharabaghi."Da beispielsweise Orangen aus warmen Landstrichen kommen, haben sie die Aufgabe, den menschlichen Körper zu kühlen. Man sollte also im Winter nicht allzu viele Zitrusfrüchte essen. "Schützt das Frühstück vor der Kälte? Schon das richtige Frühstück könne unseren Körper vor der Kälte schützen."Ein Sterz oder Dinkel - dessen Energetische Qualität als sehr warm beschrieben wird - aber auch Hafer zwei bis drei Mal die Woche sind ausgezeichnet." Wärmendes Menü nach Dr. Gharabaghi Ein Mittagsmenü, das nicht nur warm ist sondern auch erwärmt, wäre laut Masom Gharabaghi folgendes:"Rind oder Huhn als Hauptspeise - aber nur kurz gebraten und dann gedünstet. Das gilt als besonders wertvolle Methode der Wärmespeicherung. Dazu Fenchel mit Kartoffeln oder Süßkartoffeln und als Nachspeise Bratäpfel mit Zimt und Vanillepudding."Kein Grog an kalten Tagen - besser nur ein Tee". Als Getränk an frostigen Tagen empfiehlt Dr. Gharabaghi warmes Wasser oder Tee."Eine bekömmliche und wohlschmeckende Teemischung, die ich auch selber gerne trinke, setzt sich aus Fenchel, Schafgarbe, Holler und Rosenblüten zusammen."Auch Gewürze haben "warme Qualitäten" Wer sich jetzt länger draußen aufhalten muss, kann auch mit den entsprechenden Gewürzen wieder für wohlig warmes Körperempfinden sorgen.
Neben dem normalen Unbehagen werden auch handfeste Gesundheitsprobleme durch die Kälte verursacht. Der Arzt Helmuth Cermak weist darauf hin, dass derzeit zwei Krankheitsbilder gehäuft auftreten:Erkältungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. "Einerseits die Erkältungskrankheiten mit Schnupfen, Bronchitis, Heiserkeit und unter Umständen Lungenentzündung und andererseits die Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die derzeit herrschenden extremen Witterungsverhältnisse belasten das Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem erheblich, speziell bei vorbelasteten älteren Patienten. Man muss versuchen, sein Immunsystem zu stärken, indem man sich vernünftig ernährt. Eine vitaminreiche Ernährung durch frisches Obst und Gemüse ist dabei besonders wichtig."Cermak rät Herz-Kreislauf-Patienten, die ihnen verschriebenen Medikamente nicht abzusetzen und größere körperliche Anstrengungen zu vermeiden. "Auch Angina-Pektoris-Patienten sollten bei dieser extremen Kälte nicht ins Freie gehen, da sie einen Anfall auslösen kann", so der Mediziner.
Empfindliche Kinderhaut im Winterfrost Besondere Probleme kann bei eisigen Temperaturen die Haut der Kinder machen. Hautärztin Adelheid Stöger kennt das Problem:"Natürlich ist die Haut der Kinder. Zu beachten sind vor allem die Nase, die Ohren, die Zehen und die Finger.""Kinder immer gut eincremen" - mit Fett. Kinder sollte man gut eincremen, bevor sie das Haus verlassen. Jedoch nicht mit einer Feuchtigkeitscreme, die durch den Wassergehalt Erfrierungen begünstigt, sondern mit einem stark Öl- oder fetthaltigen Mittel. Hautrötungen sind jedoch kein Grund zur Besorgnis. Erst wenn die Haut blass oder gar gefühllos wird, kann es sich um Erfrierungen handeln. Diese sollten keinesfalls mit heißem Wasser zu schnell aufgewärmt werden. Auch Adelheid Stöger empfielt den gleichen Sud aus frischem Ingwer mit Honig wie ihr Kollege Gharabaghi, um sich von innen warm zu halten
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